R: YouTube Kommentare mit vosonSML auslesen

Screenshot von R-Code um YouTube Kommenate zu scrapen

YouTube ist eine enorm populäre Seite und entsprechend interessant auch für die Forschung. Egal ob es dabei um Wissenschaftskommunikation, die Erforschung von Verschwörungstheorien oder Jugendkultur geht, nicht nur die Videos selbst sind relevant, sondern auch die Kommentarspalte unter selbigen.

In den Kommentaren reagieren die Nutzer*innen auf die Videos, interagieren und diskutieren mit deren Macher*innen und anderen User*innen. Doch um YouTube Kommentare zu analysieren, muss man sie erst einmal sichern.

Hierfür eignet sich R und das Paket vosonSML bestens. Wie man damit YouTube Kommentare sichert, zeige ich euch im Folgenden.

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Wissenschaftskommunikation, Beratung und Interessenvertretung in öffentlichen Debatten

Cover des Handbuchs "Science Communication" (Wissenschaftskommunikation)

“Science communication, advising, and advocacy in public debates” so lautet der Titel des Beitrag von Philipp Schrögel und mir im frisch erschienen Handbuch “Science Communication” von Annette Leßmöllmann, Marcelo Dascal und Thomas Gloning bei De Gruyter. (Leider sind weder Buch noch Beitrag OpenAccess.)

Der englische Text widmet sich inwiefern sich die traditionelle Politikberatung durch die Wissenschaft in den letzten Jahren geöffnet und damit verändert haben und was das mit Wissenschaftskommunikation zu tun hat.

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LaTeX 101: Manuelle Zeilenumbrüche in Tabellenzellen

LaTeX Logo

Manchmal braucht man manuelle Textumbrüche in Tabellenzellen. Was in Word oder LibreOffice selbstverständlich und einfach funktioniert, ist in LaTeX gar nicht so einfach. Die herkömmliche Methode mittels “\\” oder “\linebreak” einen Zeilenumbruch zu setzen, kann in Tabellenumgebungen nämlich nicht benutzt werden. Aber wie für alles gibt es auch hierfür natürlich eine Lösung in LaTeX – in Wirklichkeit gibt es natürlich wahrscheinlich zig Lösungen, aber sind die zwei von mir benutzten.

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Margaret Atwood – Die Zeuginnen

Das Nachfolgewerk zu Atwoods “Der Report der Magd”* ließ sich – zumindest für meine Verhältnisse – ziemlich schnell lesen.

“Die Zeuginnen”* rahmt die Handlung des Vorgängers im Grunde genommen, da Aufstieg und Ende von #Gilead näher beschrieben werden.

Atwood gelingt es die Machtergreifungs- und Machterhaltungsmechanismen eines totalitären Systems, das versucht in jeden Winkel des Lebens einzudringen, anschaulich zu beschreiben und gleichzeitig die Winkel zu zeigen, in denen doch noch Opposition möglich ist.

Diese Schilderung ist dabei eingebettet in eine spannende Handlung, die dem Erzählstil des ersten Teils folgt.


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Sybille Berg – GRM

GRM. Brainfuck von Sibylle Berg* ist ein Buch, das mich ein wenig ratlos und deprimiert zurückgelassen hat.

Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und anfangs anstrengend, trotzdem und trotz gut 600 Seiten ließ es sich schnell lesen.

Eine Dystopie oder vielleicht auch nicht, sondern nur eine (etwas) zugespitzte Darstellung des Ist-Zustands – ratlos, wie gesagt.


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Synchronisierungsprobleme zwischen Zotero und Papership (temporär) beheben

Zotero ist ein ziemlich großartiges Literaturverwaltungsprogramm, dem es allerdings an tauglichen Apps für Tablets fehlt. Eine Ausnahme ist Papership für iOS. Mit dieser App ist es möglich nicht nur möglich die in Zotero angelegte Literatursammlung zu verwalten, sondern auch Texte zu annotieren.

Umso schmerzlicher also, dass Papership nicht mehr aktiv gepflegt wird und es mit der aktuellen Version von Zotero zu Problemen bei Synchronisierung von angehängten Dateien, ergo Texten, kommt. Glücklicherweise lässt sich das Problem relativ schnell lösen – zumindest vorübergehend.

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