Tabelle und Spielplan von Rugbyweb in WordPress einbinden

Auf rugbyweb.de werden alle Ergebnisse und Spielpläne der verschiednen deutschen Rugby Union Ligen veröffentlicht. Leider hat die Seite den Charme der 90er Jahre und eine API zur Abfrage von Tabellensituationen, der Zusammensetzung von Ligen, Spielplänen oder Spielergebnissen gibt es nicht.

Will man diese Informationen zum Beispiel auf der Homepage des eigenen Clubs einbinden, dann gibt es im Grunde nur zwei Möglichkeiten:

  1. Man überträgt die Informationen händisch.
    Unter WordPress kann man dafür beispielsweise das Plugin SportPress nutzen. Neben dem hohen Arbeitsaufwand für die regelmäßige Aktualisierung der Informationen, gibt es einen weiteren Haken: Auf Rugbyweb werden zwar die Spielergebnisse veröffentlicht, aber nicht die Zahl der gelegten Versuche pro Mannschaft. Da die Zahl der gelegten Versuche aber zum Beispiel in der Bundesliga über den Offensivbonuspunkt entscheidet, lässt sich etwa die Tabellensituation ohne zusätzliche Recherche nicht akkurat abbilden.
  2. Einbindung per iFrame
    Dies zweite Möglichkeit ist die Anbindung per iFrame. Nachteil hierbei ist, dass sich die von Rugbyweb eingebundenen Informationen optisch nur bedingt anpassen lassen und man nur Tabellen und Spielergebnisse gemeinsam auf seiner Seite darstellen kann. Dafür spart man sich aber die ständigen Aktualisierungen nach jedem Spieltag. Wie genau die Einbindung per iFrame unter WordPress funktioniert, zeige ich im folgenden.

Anleitung

Als Beispiel dient hierbei die Seite der Rugbyabteilung des FSV Trier-Tarforst, da ich diese betreue.

  1. Ihr benötigt ein Plugin, das es ermöglicht iFrames einzubinden. Ich nutze dafür Advanced iFrame.
  2. Sobald ihr das Plugin installiert und aktiviert habt, legt ihr eine Seite (keinen Beitrag!) an auf der die Tabelle und die Spielergebnisse angezeigt werden soll.
  3. Dort nutzt ihr dann folgenden Shortcode zur Einbindung des iFrames:
    [advanced_iframe src="http://www.rugbyweb.de/showdb.inc.php?layout=rw2&league=RLnrwR" width="100%" height="1200"]
    • Unter src muss die URL zur Seite showdb.inc.php von Rugbyweb angegeben werden mit den Parametern layout und league.
      • Der Parameter layout ermöglicht es aus fünf verschiedenen Designs zu wählen. Ihr habt die Wahl zwischen „rw“, „rw2“, „rj“, „scrum“ und „scrum2“.
      • league bestimmt welche Liga angezeigt werden soll. RLnrwR steht beispielsweise für die Regionalliga NRW Rheinland. Das Kürzel seht ihr wenn ihr über rugbyweb.de ganz normal die gewünschte Liga aufruft in der Adresszeile des Browsers.
    • width gibt die breite des iFrames an. Hier empfiehlt sich die Angabe 100%.
    • height wiederum bestimmt die Höhe des iFrames. Hier muss man mit der Angabe experimentieren, was am besten aussieht.
  4. Jetzt noch die Seite speichern und veröffentlichen, dann sieht es beispielsweise so aus:
Update B10 für ZTE Axon 7 (Nougat)

Update B10 für ZTE Axon 7 (Nougat)

Für April 2018 ist endlich das Update auf Android 8 (Oreo) für das Axon 7 angekündigt. Ich drücke die Daumen, dass es dann auch veröffentlicht wird. Nicht mehr warten muss man auf das Update B10. Dieses aktualisiert Android 7.1 und bringt die Sicherheitsupdates vom 5. Januar mit.

Änderungen

Außerdem gibt es in folgenden Bereichen Verbesserungen:

  • Stabilität
  • Sicherheit
  • Performance

Download

Wer das Update noch nicht als Over-the-Air (OTA) Aktualisierung angeboten bekommen hat, kann es direkt bei ZTE herunterladen. Die ZIP-Datei muss dann entpackt und in der obersten Verzeichnisebene des internen Speichers abgelegt werden. Danach geht’s in die Einstellungen und unter dem Menüpunkt „System Update“ sollte die Aktualisierung gestartet werden können.

Update B09 für ZTE Axon 7 (Nougat)

Update B09 für ZTE Axon 7 (Nougat)

ZTE hat es nicht so mit der schnellen Verteilung von Updates an alle Nutzer, das durfte ich als eigentlich zufriedener Besitzer eines Axon 7 schnell feststellen. Stattdessen werden einzelne Updates oft (erstmal) nur für einzelne Länder freigegeben und auch nur dort per OTA direkt an die Geräte verteilt. Möchte man sein eigenes Gerät auf dem aktuellen Stand halten, dann muss man selbst aktiv werden.

Erste Anlaufstelle ist hierfür das Herstellerforum. Dort findet sich seit ein paar Tagen auch das neuste Update auf Version 1.2.0 B09. Im Vergleich zum letzten Update, das ausnahmsweise auch mal in Deutschland per OTA verteilt wurde, scheint sich nicht viel getan zu haben. Immerhin wurde der Sicherheitspatchlevel auf 1. Dezember aktualisiert und damit auf den aktuellen Stand. Android selbst ist weiterhin auf dem Versionsstand 7.1.1.

Angeblich gibt es außerdem folgende Änderungen:

  • Verbesserung der Systemstabilität
  • Verbesserung der Systemeinstellungen

Größter Nachteil bei so einer manuellen Aktualisierung: Sollte ZTE für Deutschland nochmal ein OTA-Update verteilen, wird man das wahrscheinlich nicht angeboten bekommen und muss wieder von Hand updaten. Da kann es dann ein paar Tage dauern bis die Downloadlinks verfügbar sind.

Das Update B09 könnt ihr direkt bei ZTE herunterladen. Die ZIP-Datei müsst ihr danach entpacken und in der obersten Verzeichnisebene des internen Speichers ablegen. Danach geht ihr in die Einstellungen und solltet unter dem Menüpunkt „System Update“ die Installation der Aktualisierung veranlassen können.

Neuen Skype-Client auf Arch Linux installieren

Neuen Skype-Client auf Arch Linux installieren

Heute hat Microsoft endlich einen neuen Skype-Client für Linux veröffentlicht. Die bisherige Version wurde sehr stiefmütterlich gepflegt und hinkte den Versionen für Mac und Windows sichtbar hinterher. Nun also ein neuer Client, basierend auf WebRTC und bisland noch ohne Videotelefonie (weitere Details bei heise online). Trotzdem lief das Programm in einem ersten Test bei mir stabil und vor allem optisch deutlich besser aus.

Erfreulicherweise gibt es im Arch User Repository (AUR) auch schon ein Paket mit dem sich der Client schnell und unkompliziert auf Arch Linux installieren lässt. Dazu einfach folgende Befehle ausführen:

pacaur -S skypeforlinux-bin

Oder falls pacaur nicht installiert ist:

wget https://aur.archlinux.org/cgit/aur.git/snapshot/skypeforlinux-bin.tar.gz
tar -xzf skypeforlinux-bin.tar.gz
cd skypeforlinux-bin
makepkg -s
sudo pacman -U skypeforlinux-bin*-.xz
Bild des Mac OS X Wiederherstellungsmodus

Update auf Mac OS X 10.11.4 scheitert mit „sigkill on launchd“

Am 21. März hat Apple die jüngste Aktualisierung seines Betriebssystems Mac OS X für die Allgemeinheit freigeben. Normalerweise hatte ich mit solchen Updates bisher nie Probleme, selbst der Wechsel von 10.10 auf 10.11 verlief reibungslos.

Umso verwunderter war ich als nach der Installation der Aktualisierung mein MacBook nicht mehr starten wollte. Stattdessen startet der Rechner neu, nachdem im Hintergrund kurz eine Fehlermeldung zu sehen war. Teil dieser Fehlermeldung war unter anderem die Meldung „sigkill on launchd„.

SUIDGuard als Ursache

Wie sich herausstellte ist die Ursache für die Fehlermeldung ein kleines Sicherheitsprogramm names SUIDGuard. Dabei handelt es sich um eine Kernelerweiterung, die das Ausnutzen einer Sicherheitslücke in Mac OS X 10.10.5 verhindert.

Leider wird das Programm schon länger nicht mehr weiterentwickelt und so war es wohl bloßer Zufall, dass es nicht schon bei früheren Updates zu Problemen gekommen ist.

Lösung

Falls der Mac noch in den Wiederherstellungsmodus startet – was er eigentlich tun sollte -, so reichen folgende Schritte aus, um SUIDGuard zu entfernen und so sein System nach dem Update auf 10.11.4 wieder zum laufen zu bringen:

  1. Wiederherstellungsmodus starten durch gleichzeitiges Drücken von Befehlstaste und die R-Taste während des Startvorgangs
  2. Falls die Festplatte mit FileVault verschlüsselt wurde:
    Festplattendienstprogramm öffnen, Festplattenpartition auswählen und in der obersten Leiste erst auf Ablage und dann auf Schutz für „Macintosh HD“ aufheben klicken. Das Festplattendienstprogramm danach wieder schließen.
  3. Terminal öffnen 1 und dort folgende Befehle eintippen (Macintosh HD dabei durch den Festplattennamen ersetzen, falls dieser abweichen sollte):
    cd /Volumes/Macintosh HD/Library/Extensions
    rm -r SUIDGuard.kext
    touch .
  4. Rechner neustarten

Danach sollte der Mac wie gewohnt starten und wieder funktionieren.

  1. Dazu in der oberen Leiste auf Dienstrprogramme und dann auf Terminal klicken.
Arc Theme - ein schönes GTK3, GTK2 und GNOME Shell Design

Arc Theme – ein schönes GTK3, GTK2 und GNOME Shell Design

Auf meinem Desktop benutzte ich zum arbeiten Linux, genauer gesagt Arch Linux und als Desktop-Environment kommt dort, nach Ausflügen zu XFCE und Cinnamon, schon länger die GNOME Shell zum Einsatz. Das Standardtheme der GNOME Shell – Adwaita – gefällt  mir dabei allerdings nicht wirklich, also bin ich immer auf der Suche nach alernativen Themes für die Shell.

Dank OMG! Ubuntu! bin ich vor kurzem auf einen neuen, sehr hübschen Vertreter seiner Art gestoßen: das Arc Theme. Ein Theme das auf eine flache, teil-transparentes Aussehen setzt. Das Theme unterstützt GTK 3, GTK 2 und die Gnome-Shell (Version 3.14 & 3.16), sowie auf GTK basierende Desktop-Environments wie Unity, Budgie, Pantheon, etc.

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uBlock – Neue Alternative zu Adblock Plus, Adblock Edge etc.

Adblock Plus ist der unangefochtene Platzhirsch unter den Werbeblockern. Die für alle wichtigen Browser erhältliche Erweiterung ist allerdings nicht unumstritten. Größter Stein des Anstoßes sind die sogenannten Acceptable Ads. Auf diese Liste können sich Unternehmen gegen Geld setzen lassen, wenn ihre Werbebanner bestimmte Standards einhält. Diese Banner werden von Adblock Plus per Voreinstellung nicht blockiert. Kritiker sprechen gar von einem „einmalige[n] Werbenetzwerk mit Erpressungs-Potential“.

abe-logoIm Zuge der Kontroverse entstanden diverse Alternativen. Die beste war dabei in meinen Augen Adblock Edge. Konzentrierte man sich doch hier auf das wesentliche – das Blockieren von Werbeanzeigen – und hatte keinen unnötigen Schnickschnack an Bord. Leider wird nun aber zum Juni 2015 die Weiterentwicklung eingestellt. Zeit also sich wieder nach Alternativen umzuschauen.

ublock-logoMeine Empfehlung – und die des Entwicklers von Adblock Edge – uBlock. Die Erweiterung ist erhältlich für Firefox, Chrome, Safari und Opera. Sie ist Open-Source und bietet eine sinnvolle Auswahl an per default aktivierten Filterlisten, sowie umfangreiche weitere Filterlisten, die zusätzliche aktiviert werden können. Gleichzeitig scheint die Performance im Vergleich zu anderen Adblockern besser zu sein und eine intuitive Möglichkeit eigene Filter zu erstellen.

OpenAPC gibt Einblicke in Kosten für Open Access

OpenAPC gibt Einblicke in Kosten für Open Access

Open Access boomt und auch wir befassen uns mit diesem neuen Publikationsmodell in Lehre und Forschung: Etwa wenn wir mit Studierenden besprechen, wie neue Publikationsweisen die Wissenschaftskommunikation insgesamt verändern. Ein neues Projekt liefert jetzt Daten, die spannende Einblicke in diese Veränderungen versprechen. Keep Reading

Unterstützung für Telegram in Pidgin

Unterstützung für Telegram in Pidgin

Eine aktuell angesagt Alternative zu WhatsApp, Facebook Messenger & Co. ist Telegram. Den Messenger ist nicht nur auf vielen Platformen verfügbar und kostenlos, sondern legt zumindest nach außen hin auch großen Wert auf das Thema Sicherheit und Verschlüsselung.

Möchte man Telegram unter Linux benutzen, so gibt es mehrere Möglichkeiten. Entweder man greift zur universellen Webversion, zum offiziellen Desktopclient oder zu alternativen Clients wie Sigram. Noch ein zusätzliches Programm zum chatten? Och no, mögen vielleicht einige denken. Auch ich möchte nicht für jeden Messagingdienst ein eigenes Programm starten müssen – wozu gibt es schließlich Multiprotokoll-Messenger. Erfreulicherweise gibt es für Telegram ein Plugin für Pidgin, dessen Installation und Einrichtung ich im Folgenden kurz beschreiben möchte. Keep Reading