Sieh um Dich – Lokales Fernsehmagazin der Trierer Medienwissenschaft (Folge 2)

Eine meiner Hauptbeschäftigungen in diesem Sommersemester war das Medienprojekt 2009 der Medienwissenschaft an der Uni Trier. Dieses findet pro Jahr einmal statt und muss von jedem Hauptfachstudenten einmal besucht werden. So dieses Jahr auch von meiner Wenigkeit.

Auf dem Programm stand diesmal die Produktion eines lokalen Fernsehmagazins für Trier. Wobei es sich genau genommen quasi um die zweite Folge des Magazins handelt, da die erste Folge bereits im letzten Jahr produziert wurde.  Nach viel Blut, Schweiß, Tränen und einigen blank liegenden Nerven, ward das Magazin Mitte Juli fertig und wurde im Offenen Kanal Trier ausgestrahlt. Selbiger Sender war auch so nett und hat das Magazin auf YouTube geladen, sodass nun die ganze Welt es ansehen kann:

[Update] Hier noch ein kleiner Überblick über die Themen im Magazin:

  1. Ein Strandbad für Trier an der Mosel? So wie früher?
  2. Nachbarschaftsstreit in Trier Süd: Studierende vs. Nicht-Studierende
  3. Lärmprobleme in Trier West: Der LKW-Verkehr macht den Anwohnern zu schaffen
  4. Rollsuhlbasketball in Trier

Bevor jemand über die Qualität urteilt, sei auf einen Artikel von Oliver Jung bei faz.net hingewiesen, der den schönen Titel “Hochschulfernsehen: ‘Eine Mischung aus ARD und McDonald’s'” trägt.

Präsentation: Euroskeptizismus im Europäischen Parlament

Im Sinne von Open Access möchte in an dieser Stelle in loser Folge der Öffentlichkeit Präsentationen und Hausarbeiten zur Verfügung stellen, die ich im Rahmen von Seminaren an der Universität Trier angefertigt habe. Ich bin mir dabei durchaus dem Umstand bewusst, dass diese Arbeiten wenig wissenschaftlichen Nutzen im eigentlichen Sinne haben. Nichtsdestotrotz können sie von Nutzen sein, etwa bei der Literaturrecherche zu einem Thema. Alle Veröffentlichungen stehen unter der Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Germany License.

Den Anfang macht eine Präsentation zum Thema Europaskeptizismus im Europäischen Parlament. Dabei bin ich mir der berechtigten Kritik am Begriff “Europaskeptizismus”, wie sie etwa Chris Flood1 äußert, durchaus bewusst. Der Einfachheit halber wird in der Präsentation dennoch von “Europaskeptizismus” bzw. “Euroskeptizismus” gesprochen und nicht die bessere Bezeichnung “EU-Skeptizismus” gewählt.

Präsentation Europaskeptizismus im Europäischen Parlament (840 Downloads)

  1. Flood, Chris: “Euroscepticism: A Problematic Concept”, UACES 32nd Annual Conference and 7th Research Conference, Queen’s University Belfast (September 2002).

Sündenböcke und ihre Seuchen

Seuchenschaubild der New York Times

Die New York Times hat auf ihrer Internetpräsenz ein hübsches Schaubild veröffentlicht auf dem diverse Seuchen mitsamt Opferzahl, Übertragungsweg, Symptomen und Gegenstrategie verzeichnet sind. Die Aufstellung beginnt im Jahre 1892 mit der Cholera und endet 2003 mit SARS. Die Vogelgrippe H5N1 und die “Mexikanische Grippe” fehlen allerdings. Interessant ist vor allem die Nennung der jeweiligen Sündenböcke, in der Mehrzahl waren es Migranten die für den Ausbruch der Seuche verantwortlich gemacht wurden. Einzig zweimal – bei der “Spanischen Gruppe” und Polio – kann die NYT keine Sündenböcke nennen.

Seuchenschaubild der New York Times
Seuchenschaubild der New York Times