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	<title>c-m-l.net &#187; trier</title>
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		<title>Sieh um Dich &#8211; Lokales Fernsehmagazin der Trierer Medienwissenschaft (Folge 2)</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Aug 2009 21:26:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[hochschulfernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[medienwissenschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[trier]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine meiner Hauptbeschäftigungen in diesem Sommersemester war das Medienprojekt 2009 der Medienwissenschaft an der Uni Trier. Dieses findet pro Jahr einmal statt und muss von jedem Hauptfachstudenten einmal besucht werden. So dieses Jahr auch von meiner Wenigkeit.

Auf dem Programm ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine meiner Hauptbeschäftigungen in diesem Sommersemester war das Medienprojekt 2009 der <a href="http://www.uni-trier.de/index.php?id=20597" class="liexternal">Medienwissenschaft an der Uni Trier</a>. Dieses findet pro Jahr einmal statt und muss von jedem Hauptfachstudenten einmal besucht werden. So dieses Jahr auch von meiner Wenigkeit.</p>
<p>Auf dem Programm stand diesmal die Produktion eines lokalen Fernsehmagazins für Trier. Wobei es sich genau genommen quasi um die zweite Folge des Magazins handelt, da <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Y1Cuer0V4m4" title="Sieh um Dich Folge 1 auf YouTube" class="liexternal">die erste Folge</a> bereits im letzten Jahr produziert wurde.  Nach viel Blut, Schweiß, Tränen und einigen blank liegenden Nerven, ward das Magazin Mitte Juli fertig und wurde im <a href="http://www.ok54.de/" class="liexternal">Offenen Kanal Trier</a> ausgestrahlt. Selbiger Sender war auch so nett und hat das Magazin auf YouTube geladen, sodass nun die ganze Welt es ansehen kann:</p>
<p><strong>[Update]</strong> Hier noch ein kleiner Überblick über die Themen im Magazin:</p>
<ol>
<li>Ein Strandbad für Trier an der Mosel? So wie früher?</li>
<li>Nachbarschaftsstreit in Trier Süd: Studierende vs. Nicht-Studierende</li>
<li>Lärmprobleme in Trier West: Der LKW-Verkehr macht den Anwohnern zu schaffen</li>
<li>Rollsuhlbasketball in Trier</li>
</ol>
<p><a href="http://www.c-m-l.net/2009/08/sieh-um-dich-lokales-fernsehmagazin-der-trierer-medienwissenschaft-folge-2/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Bevor jemand über die Qualität urteilt, sei auf einen Artikel von Oliver Jung bei faz.net hingewiesen, der den schönen Titel <a href="http://www.faz.net/s/Rub510A2EDA82CA4A8482E6C38BC79C4911/Doc~EAC199CB820A0492BAE86516C980C736B~ATpl~Ecommon~Scontent.html" class="liexternal">&#8220;Hochschulfernsehen: &#8216;Eine Mischung aus ARD und McDonald&#8217;s'&#8221;</a> trägt.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Nazis in Trier</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 11:38:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsradikalismus]]></category>
		<category><![CDATA[nazis]]></category>
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		<category><![CDATA[trier]]></category>

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		<description><![CDATA[Der folgende Artikel sollte eigentlich in der jüngsten Ausgabe der Trierer Campuszeitung "Neue Universal (nu)" (#80 Juni 2009) erscheinen. Der Redaktion war der Text allerdings zu "meinungslastig", weshalb schlussendlich nur eine stark gekürzte, sprachlich holprige Bildunterschrift veröffentlicht wurde. Nun ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der folgende Artikel sollte eigentlich in der jüngsten Ausgabe der Trierer Campuszeitung <a href="http://nuweb.de/" title="Homepage der &quot;Neuen Universal&quot;" class="liexternal">&#8220;Neue Universal (nu)&#8221;</a> (#80 Juni 2009) erscheinen. Der Redaktion war der Text allerdings zu &#8220;meinungslastig&#8221;, weshalb schlussendlich nur eine stark gekürzte, sprachlich holprige Bildunterschrift veröffentlicht wurde. Nun kann man über Sinn und Unsinn eines vorgeblich &#8220;neutralen&#8221; Journalismus vortrefflich streiten, insbesondere im Bereich des Rechtsradikalismus. In meinen Augen ist ein solcher zum einen Mumenschanz &#8211; insbesondere wenn man die anderen Artikel in der <em>nu</em> liest &#8211; und zum anderen angesichts des aktuellen Medienwandels auch gar nicht wünschenswert. Aber dies soll nicht Gegenstand dieses Posts sein, deshalb hier nun mein ursprünglicher, nicht veröffentlicher Text:</p>
<blockquote><p>Nazis in „uns schöner Trier“? Seit die „Kameradschaft Moselland“ Ende 2005 ihre Aktivitäten einstellt, blieb es in dieser Hinsicht in Trier eher ruhig. Anlässlich der Kommunalwahlen tauchte nun allerdings ein alter Bekannter wieder auf – Safet Babic, seines Zeichens Kreisvorsitzender der NPD Trier, schickte sich an einen Sitz im Stadtrat zu erringen. Einigen wird der ewige Jurastudent vielleicht noch auch aus seiner Zeit als Mitglied des Studierendenparlaments bekannt sein. Damals schafft es Babic sich über eine Tarnliste mit dem klangvollen Namen „Freiheitliche Soziale Liste“ ins StuPa wählen zu lassen und sorgte dort für einige Aufregung. So verklagte er u.a. den AStA, wenn auch erfolglos.</p>
<p>Doch zurück zum Hier und Jetzt. Seit Beginn des Kommunalwahlkampfs treten die Rechtsradikalen wieder verstärkt im Stadtbild auf. Immer öfter auch mit roher Gewalt. In der Nacht zum 19. Mai etwa lauerten mehrere Rechte drei Antifaschisten &#8211; die zuvor von der Polizei unter dem Verdacht, sie hätten NPD Wahlplakate beschädigt, festgenommen worden waren &#8211; auf und griffen diese an. Dabei verletzen sie eine Person so schwer, dass diese mehrere Tage im Krankenhaus verbringen musste. Pikanterweise soll sich unter den Tätern auch Babic befunden haben. Wenige Tage zuvor waren im Wohnumfeld eines Mitglieds der Trierer Linkspartei Drohbriefe mit eindeutig neonazistischem Hintergrund aufgetaucht, in welchen der Adressatin unverhohlen mit Vergewaltigung gedroht wurde.</p>
<p>Die NPD-Aktivitäten blieben jedoch nicht ohne Reaktion. So protestierten am 30. Mai bis zu 800 Menschen gegen eine Wahlkampfkundgebung der NPD auf dem Simeonstiftplatz, nachdem sich schon am frühen Morgen ein breites antifaschistisches Bündnis unter dem &#8211; leicht infantil wirkenden &#8211; Motto &#8220;Gemeinsam stärken gegen Nazis&#8221; zum Picknick auf dem Viehmarkt traf. Auf Seiten der Neonazis hingegen versammelten sich nur 29 Personen und dies obwohl der NPD Bundesvorsitzende sprach.</p>
<p>Knapp eine Woche später, am 5. Juni, zogen über 1000 Demonstrationsteilnehmer durch die Trierer Innenstadt um nochmals ein Zeichen gegen Rechtsradikalismus und die NPD zu setzen. Anlässlich der Demo stellte sich eine ungewohnte Einigkeit ein: Von DKP, Linkspartei und diversen Antifagruppen bis hin zur UBM unterstützte quasi das gesamte politische Spektrum Triers die Veranstaltung &#8211; einzig CDU und FDP wollten nicht mitspielen.</p>
<p>Bei den Stadtratswahl konnte die NPD allerdings trotz der Demo &#8211; oder wegen, wie Zyniker meinen würden &#8211; einen Sitz erringen. 1,1% der Stimmen entfielen auf die Nationalisten und macht deutlich, welche ganz eigenen Konsequenzen diese Wähler aus der Shoah gezogen haben. Ob die Anwesenheit Babics im Rat allerdings großen Einfluss auf die Trierer Politik haben wird ist fraglich. Ein Blick nach Sachsen zeigt, dass &#8211; vorausgesetzt die anderen Parteien stellen sich geschlossen gegen die NPD &#8211; ihnen wenig mehr übrig bleibt als verbale Poltereien. Das ist immer noch ärgerlich genug, aber die Gefährlichkeit des Rechtsradikalismus liegt woanders.</p></blockquote>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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